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Am 28. April 2017 startet der garantiert durchgeführte CCNP R&S Lehrgang an der HSR Rapperswil.  Der 30-tägige Lehrgang umfasst die drei Module ROUTE, SWITCH und TSHOOT und zeichnet sich aus durch hohe Praxisorientierung. Jedem Kursteilnehmer steht eine eigene Labumgebung mit vier Routern und vier Switchen zur Verfügung. So kann das Gelernte praxisnah angewendet und vertieft werden. Neu steht ergänzend zur physischen Hardware eine virtuelle Labumgebung bereit. Einzelne Übungen können damit noch schneller durchgeführt werden. Zudem wird der Zugriff von ausserhalb der HSR sowie der Austausch einzelner Übungen zwischen den Teilnehmern gewährleistet, was die Initialkonfiguration überflüssig macht. Durch die Kombination der beiden Umgebungen wird der Lernerfolg maximiert. Weiter zur Anmeldung

CCIE-Zertifikatsinhabern bieten wir neu die Möglichkeit, mit dem CCIE R&S Refresh Kurs die Themengebiete des CCIE aufzufrischen und die CCIE-Rezertifizierung vorzunehmen. In 3 x 2 Kurstagen repetieren Sie die verschiedenen Themengebiete des CCIE R&S, lernen neue Features und Möglichkeiten kennen, die zur Bestehung der Prüfung hinzugekommen sind, und sammeln wichtige, praktische Erfahrungen in Hands-on Labs. Der sechstägige Refresh-Kurs findet über 6 Wochen statt und bietet eine optimale Vorbereitung für die Rezertifizierung des CCIE R&S v5.1 (400-101). Kurse im 2017: 15.05.17 - 20.06.17 und 6.11.17 - 12.12.17 Weiter zur Anmeldung

Prof. Hansjörg Huser übergab am 1.1.2017 die Leitung des INS Instituts für vernetzte Systeme an Prof. Dr. Andreas Steffen und im letzten Jahr die Leitung des Microsoft Innovation Center an Prof. Dr. Luc Bläser. Im Rahmen einer gebührlichen Feier wurde er im Februar 2017 nun offiziell verabschiedet. Ein Rückblick auf knapp 20 Jahre HSR beleuchteten sein erfolgreiches Schaffen im Informatikbereich. Wir bedanken uns an dieser Stelle für seine angenehme und umsichtige Führung des INS und des Microsoft Innovation Centers sowie seine wertvollen Dienste während seiner Tätigkeit an der HSR. Wir freuen uns, dass er uns sein Know-how im Rahmen eines Lehrauftrags noch eine weitere Zeit zur Verfügung stellt. Das ganze INS-Team wünscht ihm für seinen neuen Lebensabschnitt alles Gute.

Das INS hat die in Zusammenarbeit mit der Informatik einer grossen Schweizer Stadt entwickelte Orchestrierungslösung für die automatisierte Inbetriebnahme neuer Netzwerkgeräte - basierend auf der Programmiersprache Python - zu einem umfassenden Produkt namens NetTowel weiterentwickelt.   NetTowel hat zum Ziel, den Network Engineer bei Konfigurationsänderungen am Netzwerk so zu unterstützen, damit Änderungen ohne Fehler und möglichst unterbruchsfrei durchgeführt werden können. Die Zentralisierung der Konfiguration trägt dazu bei, dass Änderungen viel schneller eingespielt werden können, was einerseits Kosten einspart und andererseits Fehlerquellen minimiert. Alle repetierbaren Arbeiten können automatisiert werden.   Haben wir Ihr Interesse für diese Lösung geweckt? Dann nehmen Sie Kontakt für eine Demo mit uns auf.

Dieser Kurs wird am Microsoft Innovation Center Rapperswil durchgeführt und richtet sich an Entwickler und technisch orientierte Produktmanager, die sich mit der Realisierung von Real-Time-Ethernet und IoT-Systemen befassen.   Weiter zu den detaillierten Kursinformationen.

09. January 2017

Neujahrsgruss mit Ausblick

Der Umbruch der Telekommunikationsindustrie vom manuellen zum industrialisierten Zeitalter ist im 2016 weiter vorangeschritten. Das zeigt sich zum Beispiel daran, dass viele der noch im 2015 von den Herstellern propagierten Geräteschnittstellen (wie z.B. OnePK) sukzessive durch industrieweite Standards wie NETCONF, RESTconf, Yang usw. ersetzt werden. Das heisst, dem Chaos von proprietären Ansätzen folgt ein Industriekonsens, der auch Raum für heterogene Produktekombinationen zulässt. Ein weiteres Zeichen für die Reife eines neuen Technologieansatzes sind die Anzahl Open-Source Lösungen, welche auf diesen Standards aufsetzen. Und da hat sich im 2016 enorm viel getan: NAPALM, ncclient, OpenDaylight, Ansible, SaltStack, um nur einige Beispiele zu nennen. Für uns Netzwerker und Systemtechniker bedeutet dies, dass der Druck, sich von altgeliebten Tools wie CLI, telnet, ssh, putty usw. zu trennen, weiter steigen wird. Sonst laufen wir Gefahr, früher oder später durch die «Software-Entwickler Fraktion» ersetzt zu werden. Denn es ist schwer zu argumentieren, weshalb repetitive Tasks auch...

Wir freuen uns, Andreas Steffen als neuen Institutsleiter des INS Institut für vernetzte Systeme per 1. Januar 2017 anzukündigen und heissen ihn und sein Team herzlich willkommen. Durch sein professionelles Know-how und seine langjährige Erfahrung im Bereich Security (strongSwan VPN Lösung, Plattformsicherheit, High Assurance Systems, etc.) werden die Kompetenzen des INS erweitert. Er löst Hansjörg Huser ab, der per Ende Februar 2017 in Pension geht, seine wertvollen Dienste jedoch weiter zur Verfügung stellen wird.   Andreas Steffen ist seit 2005 als Professor für Informatik an der HSR tätig. Seine Kerngebiete in der angewandten Forschung und Entwicklung sind sichere Netzwerkprotokolle (IPsec, TLS, VoIP und WLAN Sicherheit), starke benutzerfreundliche Authentisierungsverfahren, sowie Quantencomputer-resistente Krypto-Algorithmen. Software wird mehrheitlich im Rahmen von Open Source Projekten entwickelt und durch  von weltweiten Industriepartnern gewünschte  und bezahlte Zusatzfeatures, sowie der Möglichkeit einer kommerziellen Lizenzierung finanziert.