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Am 18. und 19.9.2019 trafen sich Hacker und an Informationssicherheit interessierte Personen an den Cyber Security Days 2019 der HSR Hochschule für Technik Rapperswil.   Eröffnet wurde dieser erstmalige Anlass mit einem «Capture the Flag» (CTF), eine Art «Hackathon» für Cyber-Security Spezialisten. 45 ethische Hacker aus der ganzen Schweiz und nahegelegenem Ausland hatten 25 verschiedene Security Challenges zu lösen. Dabei kam erstmals das in Zusammenarbeit mit der Firma Compass Security, der HSR und der Schweizer Armee entwickelte «Hacking Lab 2.0» zum Einsatz. Eineinhalb Tage wurde gehackt, bis die ersten zehn glücklichen Gewinner dieses IT-Sicherheitswettbewerbs feststanden.   Parallel zum Hacker Wettbewerb fand am 19.9.2019 eine ausgezeichnete Security Konferenz statt. Dabei referierten interessante Exponenten aus der Politik, Industrie, Behörde und von Bildungszentren zu hochaktuellen Themen und Weiterbildungsmöglichkeiten im Bereich «Cyber Security» vor einem grossen Publikum. Im Fokus stand aus Sicht der HSR die neue «Cyber Security» Vertiefung des Studiengangs...

Die HSR Hochschule für Technik Rapperswil fokussiert ihr Informatik-Angebot auf den Transfer von aktuellem IT-Sicherheits-Know-how. Ab Herbst 2019 wird das Lehrangebot des Studienganges Informatik im Bereich «Cyber Security» stark ausgebaut. Die Studierenden können sich an der HSR durch die einzigartige Laborinfrastruktur voll auf die technischen Herausforderungen der IT-Sicherheit konzentrieren.   Neben den Prinzipien ethischen Hackings lernen die angehenden Informatik-Ingenieurinnen und –ingenieure an der HSR in einer extra dafür zur Verfügung stehenden Hard- und Software-Umgebung, wie sie verschiedene Computernetzwerk- und Sicherheits-Herausforderungen angehen und bewältigen können. Die Hacking Lab genannte Infrastruktur kommt zudem ab Herbst 2020 bei den Prüfungen des neu lancierten Berufsabschlusses «Cyber Security Spezialist mit eidgenössischem Fachausweis» zum Einsatz, um die dringend benötigten Fachkräfte zu qualifizieren. Mit weiteren Weiterbildungsangeboten zur digitalen Sicherheit leistet die HSR als Hochschule einen weiteren Beitrag, spezialisierte Fachkräfte im...

In San Diego ist letzte Woche die Cisco Live zu Ende gegangen. Chuck Robbins präsentierte anlässlich dieser Konferenz ein Bild der neuen Netzwerkwelt! Neue Technologien, welche derzeit die Netzwerke im Grundsatz verändern, erfordern neuartige Fähigkeiten, um diese professionell zu betreiben und abzusichern. Um dieser Entwicklung gerecht zu werden, unterwirft Cisco das Zertifikatsprogramm einem Redesign und nimmt Verbesserungen der entsprechenden Networking Academy Kurse vor. Erfahren Sie die wichtigsten Änderungen auf einen Blick:   CCNA Zertifizierung Was ist neu? Der CCNA erfährt per 24. Februar 2020 grundlegende Änderungen. Das neue Training Programm Implementing and Administering Cisco Networking Technologies umfasst 1 Zertifizierung (200-301), welche breit abgestütztes Wissen für eine Karriere im Netzwerkbereich beinhaltet, den neuen technologischen Entwicklungen gerecht wird und die aktuellen Programme ersetzt. Die neuen Themenbereiche sind (* neu im Programm): Netzwerkgrundlagen | Netzwerkzugang | IP Konnektivität | IP Services | Sicherheitsgrundlagen * | WLAN * |...

Im Rahmen einer am INS betreuten Bachelorarbeit wurde eine Software-Defined Access (SDA) Lösung von Cisco darauf hingehend geprüft, ob sie sich für die Schweizer Armee als verteilte und insbesondere krisenresistente Kommunikationslösung eignet. Als Ergebnis wurde von Mitautorin Jessica Kalberer ein möglichst krisensicherer Prototyp mit Cisco Komponenten sowie Eigenentwicklungen für die Implementierung zusätzlicher Features präsentiert. Im Zentrum der Automatisierung dieser SDA-Lösung steht das Cisco DNA Center, welches in Form eines Controllers für die Planung, Vorbereitung, Installation und Integration eines SDN zuständig ist. In einem SDA folgen die festgelegten Richtlinien automatisch dem Benutzer über alle Netzwerkdomänen hinweg, wobei das DNA Center das zentrale Überwachungs-Dashboard für Netzwerke ist. Der Vorteil liegt darin, dass die Kommunikation direkt unter einem grafischen Nutzer Interface mit dem APIC-EM, mit der ISE und mit der Assurance und Analytics Plattform erfolgt. Alle Parameter, die angezeigt oder konfiguriert werden müssen, können im DNA Center (nicht in...

Das INS ist stets bestrebt, eine dem neusten Stand der Technik entsprechende Infrastruktur anzubieten. Neu verfügt das INS über zehn DNA Center Labs für Schulungszwecke im Bereich SDA für ein optimales Lernumfeld! Die Labors sind komplett unabhängig aufgebaut und verfügen pro Arbeitsplatz über ein DNA Center mit zusätzlichen Komponenten wie ISE, WLC, DHCP Server und zwei Router. Weiter stehen vier Switches und zwei AP, welche über das DNA Center implementiert und in einer Fabric verwaltet werden, zur Verfügung. Nächste Kursdurchführungen: Cisco DNA Center Fundamentals & Advanced im September & Oktober 2019!

Wir freuen uns, Ihnen mitzuteilen, dass Jessica Kalberer, nach erfolgreicher Absolvierung ihrer obenerwähnten Bachelorarbeit und ihres Informatikstudiums an der HSR, für das INS Netzwerk-Team gewonnen werden konnte. Seit 1. März 2019 widmet sie sich mit grossem Engagement ihrem Aufgabengebiet, welches Software Defined Networking (Cisco DNA), Netzwerkautomatisierung mit Python, DevOps, ChatOps, allgemeine Projekte im Netzwerkbereich sowie die Studentenbetreuung umfasst.   Wir heissen sie an dieser Stelle nochmals herzlich willkommen in unserem Team!

Im Bereich von Public Clouds spricht man von «Infrastructure as Code», wenn die Infrastruktur-Anforderungen einer Software Teil des Software-Codes sind, d.h. im Programm-Code drinsteht, wieviel Processing-Power, RAM, Storage usw. die Ausführung des Programms benötigt. Hinter «Network as Code» steht abgeleitet davon die Idee, dass es einen «Code» gibt, welcher exakt definiert, wie ein Netzwerk auszusehen hat, welche Verkehrsbeziehungen (Policies) erlaubt sein sollen, welche Applikationen, welche Prioritäten (QoS) erhalten usw. Dieser zentrale «Code» (oft auch «Source of Truth» genannt) wird, wie bei der Software-Entwicklung üblich, in einem zentralen Repository gespeichert, das allen Entwicklern erlaubt, ihre Änderungen laufend dort abzulegen und zu einem grossen «Ganzen» zusammen zu führen. Eine solche Entwicklungsumgebung erfordert Funktionen wie Versionskontrolle, Möglichkeiten des gegenseitigen Code-Reviews, automatisiertes Testing, Bug Tracking etc. Alles Dinge, die auch wir Netzwerker tun (sollten), wenn wir in einem Team zusammenarbeiten - nur dass wir dies bisher meist ohne...