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Dieser Kurs wird am Microsoft Innovation Center Rapperswil durchgeführt und richtet sich an Entwickler und technisch orientierte Produktmanager, die sich mit der Realisierung von Real-Time-Ethernet und IoT-Systemen befassen.   Weiter zu den detaillierten Kursinformationen.

09. January 2017

Neujahrsgruss mit Ausblick

Der Umbruch der Telekommunikationsindustrie vom manuellen zum industrialisierten Zeitalter ist im 2016 weiter vorangeschritten. Das zeigt sich zum Beispiel daran, dass viele der noch im 2015 von den Herstellern propagierten Geräteschnittstellen (wie z.B. OnePK) sukzessive durch industrieweite Standards wie NETCONF, RESTconf, Yang usw. ersetzt werden. Das heisst, dem Chaos von proprietären Ansätzen folgt ein Industriekonsens, der auch Raum für heterogene Produktekombinationen zulässt. Ein weiteres Zeichen für die Reife eines neuen Technologieansatzes sind die Anzahl Open-Source Lösungen, welche auf diesen Standards aufsetzen. Und da hat sich im 2016 enorm viel getan: NAPALM, ncclient, OpenDaylight, Ansible, SaltStack, um nur einige Beispiele zu nennen. Für uns Netzwerker und Systemtechniker bedeutet dies, dass der Druck, sich von altgeliebten Tools wie CLI, telnet, ssh, putty usw. zu trennen, weiter steigen wird. Sonst laufen wir Gefahr, früher oder später durch die «Software-Entwickler Fraktion» ersetzt zu werden. Denn es ist schwer zu argumentieren, weshalb repetitive Tasks auch...

Wir freuen uns, Andreas Steffen als neuen Institutsleiter des INS Institut für vernetzte Systeme per 1. Januar 2017 anzukündigen und heissen ihn und sein Team herzlich willkommen. Durch sein professionelles Know-how und seine langjährige Erfahrung im Bereich Security (strongSwan VPN Lösung, Plattformsicherheit, High Assurance Systems, etc.) werden die Kompetenzen des INS erweitert. Er löst Hansjörg Huser ab, der per Ende Februar 2017 in Pension geht, seine wertvollen Dienste jedoch weiter zur Verfügung stellen wird.   Andreas Steffen ist seit 2005 als Professor für Informatik an der HSR tätig. Seine Kerngebiete in der angewandten Forschung und Entwicklung sind sichere Netzwerkprotokolle (IPsec, TLS, VoIP und WLAN Sicherheit), starke benutzerfreundliche Authentisierungsverfahren, sowie Quantencomputer-resistente Krypto-Algorithmen. Software wird mehrheitlich im Rahmen von Open Source Projekten entwickelt und durch  von weltweiten Industriepartnern gewünschte  und bezahlte Zusatzfeatures, sowie der Möglichkeit einer kommerziellen Lizenzierung finanziert.

Das Institut für vernetzte Systeme hat in Zusammenarbeit mit der Informatik einer grossen Schweizer Stadt eine Orchestrierungslösung für die automatisierte Inbetriebnahme neuer Netzwerkgeräte entwickelt. Anhand dieser ist es möglich, eine Vielzahl neuer Router oder Switches völlig automatisert zu deployen, das heisst ohne manuelle Arbeiten mit dem richtigen Software-Image und der gewünschten Konfiguration bestücken zu lassen. Auch ein automatisierter eins-zu-eins Ersatz bestehender Geräte ist möglich.Die Lösung baut auf der SaltStack Automation Engine auf und wurde komplett in Python entwickelt. Die Software verfügt über eine einfach zu bedienende Web-Benutzeroberfläche und kann dank der integrierten REST API sehr einfach in bestehende Tool-Umgebungen integriert werden.Haben wir Ihr Interesse für diese Lösung geweckt? Dann nehmen Sie Kontakt für eine Demo mit uns auf.     Staging Task List - für eine Vergrösserung, bitte Screen anklicken   Detailübersicht - für eine Vergrösserung, bitte Screen anklicken     Staging Übersicht - für eine Vergrösserung, bitte Screen...

So konnte beispielsweise das Universitätsspital Zürich bei der Analyse der Behandlungsprozesse unterstützt werden. Dazu war es nötig, die Bewegungen von Patienten und Pflegepersonal über Bluetooth iBeacons nachvollziehen und daraus zum Beispiel die «Kontaktzeiten» (also die Zeit, die das Pflegepersonal mit dem Patient verbringt) ableiten zu können. Für die Schweizerische Post wurde ein Testgerät entwickelt, mit welchem die Funkabdeckung des neuen LoRa Netzwerkes gemessen werden kann, das die Post zur Zeit für IoT-Projekte pilotiert. Für die Verbesserung der Stallhaltung von Pferden wurde der Prototyp eines «Fitbit»-artigen Geräts realisiert. Und um blinden Personen die Bedienung eines Backofens zu erleichtern, wurde zudem der Prototyp einer blindentauglichen Fernsteuerung entwickelt.

Die Netzwerke werden immer grösser und komplizierter, doch die Anzahl Network Engineers bleibt gleich. Um einerseits den Anforderungen gerecht zu werden und andererseits ein stabiles Netzwerk anbieten zu können, ist es unumgänglich, repetierende Arbeiten zu automatisieren. So verbleibt trotz grösserem Netzwerk Zeit für das Engineering. Aus diesem Grund starten wir im März 2017 den Kurs Netzwerkautomatisierung mit Python für Netzwerktechniker. Hier legen Sie den Grundstein für Ihre Netzwerkautomation.   Um die Zeit bis zum Frühjahr zu überbrücken, haben wir einen kleinen Online Contest erstellt, bei welchem es einen Raspberry Pi zu gewinnen gibt. Gerne dürfen Sie die Challenge teilen und Netzwerkkollegen herausfordern: https://www.hackerrank.com/python-for-networker   Um möglichst praxisorientiert zu unterrichten, sind wir stets an Use Cases interessiert und nehmen diese gerne entgegen: ubaumann@ins.hsr.ch

Wir heissen Luc Bläser als neuen Institutspartner am INS Institut für vernetzte Systeme herzlich willkommen und freuen uns, ihn als neuen Leiter des Microsoft Innovation Center Rapperswil anzukündigen. Er löst Hansjörg Huser sukzessive ab, der nächstes Jahr in Pension gehen wird. Luc Bläser ist seit 2011 als Professor für Informatik an der HSR tätig. Seine Kerngebiete sind Software Engineering, .NET Technologien sowie Nebenläufigkeit und Parallelisierung im Speziellen. In seinen bisherigen fünf Jahren an der HSR hat er verschiedene Softwareberatungs-, Softwareentwicklungs- sowie angewandte Forschungsprojekte mit Industriepartnern vor allem auf dem Gebiet .NET und Parallelität durchgeführt. Luc Bläser ist zudem Leiter des Studiengangs MAS (Master of Advanced Studies) in Software Engineering an der HSR.