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Im Rahmen einer am INS betreuten Bachelorarbeit wurde eine Software-Defined Access (SDA) Lösung von Cisco darauf hingehend geprüft, ob sie sich für die Schweizer Armee als verteilte und insbesondere krisenresistente Kommunikationslösung eignet. Als Ergebnis wurde von Mitautorin Jessica Kalberer ein möglichst krisensicherer Prototyp mit Cisco Komponenten sowie Eigenentwicklungen für die Implementierung zusätzlicher Features präsentiert. Im Zentrum der Automatisierung dieser SDA-Lösung steht das Cisco DNA Center, welches in Form eines Controllers für die Planung, Vorbereitung, Installation und Integration eines SDN zuständig ist. In einem SDA folgen die festgelegten Richtlinien automatisch dem Benutzer über alle Netzwerkdomänen hinweg, wobei das DNA Center das zentrale Überwachungs-Dashboard für Netzwerke ist. Der Vorteil liegt darin, dass die Kommunikation direkt unter einem grafischen Nutzer Interface mit dem APIC-EM, mit der ISE und mit der Assurance und Analytics Plattform erfolgt. Alle Parameter, die angezeigt oder konfiguriert werden müssen, können im DNA Center (nicht in...

Das INS ist stets bestrebt, eine dem neusten Stand der Technik entsprechende Infrastruktur anzubieten. Neu verfügt das INS über zehn DNA Center Labs für Schulungszwecke im Bereich SDA für ein optimales Lernumfeld! Die Labors sind komplett unabhängig aufgebaut und verfügen pro Arbeitsplatz über ein DNA Center mit zusätzlichen Komponenten wie ISE, WLC, DHCP Server und zwei Router. Weiter stehen vier Switches und zwei AP, welche über das DNA Center implementiert und in einer Fabric verwaltet werden, zur Verfügung. Nächste Kursdurchführungen: Cisco DNA Center Fundamentals & Advanced im September & Oktober 2019!

Wir freuen uns, Ihnen mitzuteilen, dass Jessica Kalberer, nach erfolgreicher Absolvierung ihrer obenerwähnten Bachelorarbeit und ihres Informatikstudiums an der HSR, für das INS Netzwerk-Team gewonnen werden konnte. Seit 1. März 2019 widmet sie sich mit grossem Engagement ihrem Aufgabengebiet, welches Software Defined Networking (Cisco DNA), Netzwerkautomatisierung mit Python, DevOps, ChatOps, allgemeine Projekte im Netzwerkbereich sowie die Studentenbetreuung umfasst.   Wir heissen sie an dieser Stelle nochmals herzlich willkommen in unserem Team!

Im Bereich von Public Clouds spricht man von «Infrastructure as Code», wenn die Infrastruktur-Anforderungen einer Software Teil des Software-Codes sind, d.h. im Programm-Code drinsteht, wieviel Processing-Power, RAM, Storage usw. die Ausführung des Programms benötigt. Hinter «Network as Code» steht abgeleitet davon die Idee, dass es einen «Code» gibt, welcher exakt definiert, wie ein Netzwerk auszusehen hat, welche Verkehrsbeziehungen (Policies) erlaubt sein sollen, welche Applikationen, welche Prioritäten (QoS) erhalten usw. Dieser zentrale «Code» (oft auch «Source of Truth» genannt) wird, wie bei der Software-Entwicklung üblich, in einem zentralen Repository gespeichert, das allen Entwicklern erlaubt, ihre Änderungen laufend dort abzulegen und zu einem grossen «Ganzen» zusammen zu führen. Eine solche Entwicklungsumgebung erfordert Funktionen wie Versionskontrolle, Möglichkeiten des gegenseitigen Code-Reviews, automatisiertes Testing, Bug Tracking etc. Alles Dinge, die auch wir Netzwerker tun (sollten), wenn wir in einem Team zusammenarbeiten - nur dass wir dies bisher meist ohne...

Die HSR gewinnt die Ausschreibung der Armasuisse. Unser Leistungsauftrag umfasst die Bereiche Netzwerk Architektur und Test Engineering. Innerhalb dieser Bereiche wird sich vieles um die Thematik Network Programmability und Automation drehen, um die Netzwerke des Schweizer Militärs für zukunftsgerechte Konfigurationswege zu rüsten und Änderungen Software-defined zu bewältigen. Dies wird es dem Schweizer Militär erlauben, schneller auf erforderliche Änderungen einzugehen und dadurch zudem Kosten zu sparen. Die dazu benötigten Technologien im Hintergrund sind u.a. YANG, RESTCONF und NETCONF. Wenn Sie mehr über diese spannenden und zukunftsorientierten Technologien erfahren wollen, begrüssen wir Sie gerne bei uns an der HSR zum CAS Network Programmability.

22. January 2019

Erfolgsstory

  Zur Person / Einstieg in die Netzwerkwelt Flavia T. ist seit August 2018 stolze Inhaberin des CCNP R&S Zertifikats. Während ihres phil I-Studiums entschied sich Flavia für einen Studienjob bei der Stadt Zürich, Organisation und Informatik (OIZ), welcher ihr Einblick in verschiedene Bereiche, u.a. die Netzwerkabteilung, bot. Die Vielfältigkeit, welche die Arbeit im Netzwerkbereich mit sich brachte, weckte ihr Interesse für dieses spezifische Themengebiet. Die Chance für einen Quereinstieg in die Netzwerkwelt packte sie, als ihr die OIZ ein Angebot zur Fixanstellung im administrativen Bereich der Netzwerkabteilung unterbreitete.   Mit Cisco Zertifizierungen Schritt für Schritt zum Erfolg Aufgrund geringer Berührungspunkte mit der IT im Vorfeld und ihres wachsenden Interesses an der Netzwerktechnik kam der Wunsch nach einer fundierten Aus-/Weiterbildung auf.   Als effizientesten Weg sah sie die Cisco-Zertifizierungen an, welcher auch von der OIZ unterstützt wurde. Für die Cisco Networking Academy an der HSR Hochschule für Technik Rapperswil hatte sie sich entschieden, weil...

Docker ist in aller Munde. Jedoch längst nicht jeder hat die Vorteile davon für sich gewonnen! Im neuen Kurs Docker Fundamentals vom 29./30. April 2019 erfahren, was hinter Docker steckt. Sie lernen diese Virtualisierungstechnologie kennen, setzen sich mit den einzelnen Docker Komponenten auseinander und vertiefen Ihr Wissen in Laborübungen. Sie spielen in Labs schrittweise mit uns durch, wie eine Applikation auf Docker lauffähig gemacht und wie mittels Docker der CI/CD Prozess vereinfacht und erweitert werden kann. Zur AnmeldungDer Nachfolgekurs Docker Infrastructure Operating ist bereits in Planung! Informationen dazu folgen demnächst.